Trasimeno See
Der Trasimener See, mit seinen umgebenden Olivenhügeln, ist
zweifellos einer der echtesten Orte Umbriens. Wanderwege und Pfade voller
Obstbäume umgeben das ganze Gebiet. Diese Erinnerungswege führen
uns zu Dorfkirchen, Wachtürmen, usw., wo man alte Bräuche
und Traditionen finden kann.
Die Terrassierungen sind hier unvergleichbar wertvoll: hier kann man
praktisch alles bebauen, und die Mauern um herum werden mit echten Steinen
aus dem Boden gemacht. Jede Jahreszeit gibt ihre hochgeschätzte
Früchte: im Frühling sind die Hügeln mit Ginster und
Heidekraut verdeckt. Geht man auf den Weg spazieren, dann – von
jedem Busch, jedem Wald bzw. jeder Seitenstrasse eines Dorfes –
sieht man den See mit seinen Inseln (Maggiore, Minore, Polvese) unten.
Olivenbäume und eine Ölmühle tragen dazu bei, Ihr Urlaub
unvergesslich zu machen. Die Landschaft um den See ist unterschiedlich:
man geht von dem Ebenenwald in Ferreto (in der Nähe von Castiglion
del Lago), mit einem reichen Unterholz und wunderbaren Blumen, bis zur
Oase „La Valle“, einem Naturschutzgebiet zwischen Monte
Buono und San Savino. Das ist ein typisches feuchtes Binnenseemilieu
mit einem Röhricht, wo wandernde Enten, Blässhuhne, Kormorane,
Reiher und Falken anhalten.
Das ganze Trasimener Gebiet ist voller Wanderwege; einige davon sind
ziemlich hart, d.h. ideal für erfahrene Wanderer. Sehr populär
sind auch Mountain Bike und Reitkurse.




Der Trasimeno See und Umgebung
Die Landschaft, die Trasimeno See umfassen, ist eine von süßer
und eindrucksvoller des Umbria. An den Hügeln, die von Olivenbäumen
umrahmt sind, aufgehen altes Dorf , Wachttürmen, hundertjährigen
Kirchen und Festungen.
Passignano sul Trasimeno ist ein Mittelalters Dorf,
das Teilen der Türmen und Mauern noch bewahret. In seines Gebiet
finden sich, nicht nur die Kirche von San Cristoforo mit Freskos des
XV Jahrhundert, aber auch die Wallfahrtskirche von Madonna dell’Oliveto
und die wunderbare Kirchen von San Donato und San Vito an der Hügeln,
die östlich nach Magione gehen. Castel Rigone
ist ein mittelalterliches Dorf ( 653 m ü.d.M.), das ein weites
Gebiet und einen See beherrscht. In Castel Rigone sind viele Gebäude
des 13. und des 14. Jahrhunderts. Davon steht die lateinische Kreuzkirche
Madonna SS. ma dei Miracoli auf dem Ort, wo die Heilige Frau den Gläubigen
erschien. Mit ihrer Apsis ist diese Kirche ein Meisterwerk der umbrischen
Renaissance. In der Nähe von Tuoro, in dem Sanguineto
Tal, fand die berühmte Schlacht zwischen Römern und Karthagern
statt. Das ist eine alte, steinerne und von wunderschönen Olivenbäumen,
Zypressen und Lorbeerbäumen umgeschlossene Villa aus dem 18. Jahrhundert.
Dort können Sie Geschichte, Natur und Gastronomie erleben. Città
della Pieve liegt auf einem Hügel an der toskanischen
Grenze und ist Heimatstadt des grossen Malers Pietro Vannucci, "Perugino"
benannt. Einige seiner wichtigsten Gemälde sind hier zu sehen.
Paciano und Panicale beherrschen zauberhaft den See
und blicken auf die Valdichiana und Toskana. Ihre Geschichte ist jahrhundertealt.
Panicale ist die Heimatstadt des Malers Masolino. Seine Kennzeichen
sind der Palazzo del Podestà und die auf drei verschiedenen Höhen
gelegenen Plätze.
In Piegaro sind die Glaswerkstätten bekannt, deren
Handwerker auch für den Dom in Orvieto und bei dem Hof der Familie
Montefeltro arbeiteten. Die ersten römischen Einwohner Mongiovinos
liessen dort einen Tempel zu dem Gott Zeus bauen. Heute ist Mongiovino
wegen einer marianischen Wallfahrtskirche sehr bekannt.
Magione, das ehemalige Pian del Carpine, wurde um das
Krankenhaus der Johanniter aufgebaut, das als Unterkunft für Wallfahrer
und Wanderer diente. Die Stadt ist noch heute durch das schöne
Schloss der Malteserritter gekennzeichnet.